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ManuelDandlerDer Energietyp, zur Startseite

Für Energieversorger

Wie viel von Ihrem Vertrieb gehört Ihnen wirklich?

Wenn Ihre Agentur morgen ein besser bezahltes Projekt bekommt und ihre stärksten Verkäufer abzieht – was bleibt dann bei Ihnen im Haus? In den meisten Fällen: eine Zahlenreihe und eine Telefonnummer.

Zeitraum
rund sechs Monate
Ergebnis
ein interner D2D-Vertrieb mit eigenen Mitarbeitern
Grundlage
17 Jahre D2D, 170+ geführte Projekte, Strukturen bis 150 Vertriebler

Der Kern

Wer seine Verkäufer nicht selbst entwickelt, besitzt keinen Vertrieb. Er mietet ihn.

Der Satz ist zugespitzt, und er ist trotzdem richtig. Mieten ist nicht falsch – man muss nur wissen, dass man mietet, und was das bedeutet, wenn der Mietvertrag endet.

Fairerweise

Agenturen sind nicht das Problem. Ich betreibe selbst eine.

Ich verdiene mein Geld unter anderem damit, für andere Unternehmen an Haustüren zu verkaufen. Ich werde Ihnen also nicht erzählen, dass externe Vertriebspartner ein Fehler sind.

Eine gute Agentur ist ein starker Kanal. Kritisch wird es an genau einer Stelle: wenn sie der einzige ist.

Was eine Agentur besser kann

  • Schnell startklar, oft in Wochen statt Monaten
  • Kein Fixkostenrisiko bei schwankendem Bedarf
  • Erfahrung aus vielen Projekten und Regionen
  • Kapazität für befristete Kampagnen ohne eigenen Aufbau

Die ehrliche Antwort ist selten entweder–oder. In den meisten Häusern ist die richtige Antwort: eigener Vertrieb als Fundament, Agentur für Spitzen und neue Gebiete.

Woran es hängt

Sieben Punkte, die erst wehtun, wenn es zu spät ist.

Keiner davon ist ein Argument gegen Agenturen. Alle sind Argumente dagegen, den Direktvertrieb ausschließlich außerhalb des eigenen Hauses zu haben.

  1. Fehlende interne Expertise

    Niemand im Haus kann beurteilen, ob eine Provision marktgerecht ist, ob eine Stornoquote gut oder schlecht ist und ob ein Gebiet ausgereizt oder nur schlecht bearbeitet wurde.

    Die Agentur meldet 40 Neukunden im Monat. Ist das viel? Sie können es nicht sagen.

  2. Abhängigkeit

    Der Kanal funktioniert nur, solange der Dienstleister will. Verhandlungen über Konditionen führen Sie aus einer Position, in der ein Abbruch Ihren gesamten Direktvertrieb beendet.

    Die Provision steigt um zwei Euro. Wie hoch ist Ihr Verhandlungsspielraum?

  3. Kontrollverlust

    Was an der Haustür über Ihre Marke gesagt wird, entscheiden Menschen, die Sie nicht ausgewählt, nicht ausgebildet und nie gesehen haben.

    Eine Beschwerde landet bei Ihnen. Den Verkäufer kennen Sie nicht einmal dem Namen nach.

  4. Zeitproblem

    Ein eigener Vertrieb entsteht nicht in vier Wochen. Wer erst anfängt, wenn die Agentur kündigt, hat ein halbes Jahr ohne Direktvertrieb vor sich.

    Die Kündigung kommt zum Quartalsende. Ihr Aufbau beginnt bei null.

  5. Personalrisiko

    Die Verkäufer sind nicht Ihre Mitarbeiter. Ein besser bezahltes Projekt reicht, und die eingearbeitete Mannschaft steht am Montag für jemand anderen an der Tür.

    Ihre drei stärksten Verkäufer arbeiten ab nächster Woche für einen Wettbewerber.

  6. Kein internes D2D-Know-how

    Nach Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ist im eigenen Haus nichts entstanden: kein Recruitingprozess, keine Ausbildung, keine Führungskraft, die D2D kann.

    Sie wollen selbst aufbauen – und finden intern niemanden, der es je gemacht hat.

  7. Schwankende Kapazitäten

    Agenturen verteilen ihre Mannschaft über mehrere Auftraggeber. Wie viele Verkäufer diesen Monat für Sie unterwegs sind, entscheidet nicht Ihre Planung.

    Sie planen mit acht Verkäufern. Im November sind es vier.

Bevor wir reden, rechnen Sie es durch.

Der Wirtschaftlichkeitsrechner vergleicht beide Modelle mit Ihren eigenen Zahlen. Er ist nicht darauf gebaut, dass der Eigenvertrieb gewinnt – bei kleinen Mengen und kurzen Zeiträumen zeigt er das Gegenteil, und das ist dann auch die richtige Antwort.

Das Aufbaumodell

Sechs Phasen bis zu dem Tag, an dem Sie uns nicht mehr brauchen.

Rund sechs Monate. Kein Konzept, das Sie danach selbst umsetzen müssen – wir stehen mit im Gebiet, bis Ihre eigenen Leute es besser können als wir.

Phase 1 · Wir führenPhase 6 · Sie führen
  1. Phase 01

    Strategie

    Zieldefinition, Wirtschaftlichkeit, Strukturen, Prozesse, KPIs, Rollen, Personalbedarf. Bevor jemand eingestellt wird, steht die Rechnung.

    Am Ende steht

    Ein Vertriebsmodell auf Papier, das rechnet – inklusive Zielgrößen und Rollen.

    Wir
    Wir bringen die Erfahrung aus über 170 Projekten ein und rechnen durch.
    Sie
    Sie liefern Zahlen, Ziele und Rahmenbedingungen.
  2. Phase 02

    Recruiting

    Recruitingstrategie, Anzeigen, Kanäle, Vorauswahl, Auswahlgespräche. D2D-Recruiting funktioniert anders als klassisches Personalmarketing.

    Am Ende steht

    Die erste Mannschaft ist ausgewählt und unterschrieben.

    Wir
    Wir bauen den Prozess, führen die Vorauswahl und sitzen in den Gesprächen.
    Sie
    Sie entscheiden final und stellen ein – es sind Ihre Mitarbeiter.
  3. Phase 03

    Ausbildung

    D2D-Grundausbildung nach der Energietyp-Methode: Auftreten, Pitch, Fragetechnik, Einwandbehandlung, Abschluss, Qualität.

    Am Ende steht

    Jeder neue Verkäufer kann ein vollständiges Gespräch eigenständig führen.

    Wir
    Wir bilden aus – in der Woche nach dem Prinzip Verstehen, Sehen, Machen, Korrigieren, Können.
    Sie
    Sie stellen Zeit und Gebiet zur Verfügung.
  4. Phase 04

    Feldaufbau

    Operative Begleitung im echten Außendienst, direktes Feedback nach jedem Gespräch, erste Gebiete, erste Teams.

    Am Ende steht

    Die ersten Gebiete laufen, mit belastbaren Zahlen statt Schätzungen.

    Wir
    Wir stehen mit im Gebiet und korrigieren an der Tür, nicht im Meeting.
    Sie
    Sie sehen zum ersten Mal echte Zahlen aus eigenem Vertrieb.
  5. Phase 05

    Führung & Steuerung

    Teamleiter entwickeln, KPIs aufsetzen, Vertriebssteuerung, Qualitätssicherung, Coaching, Retraining.

    Am Ende steht

    Ihre eigenen Teamleiter führen die Mannschaft und bilden selbst aus.

    Wir
    Wir entwickeln Ihre Führungskräfte und übergeben die Steuerung Schritt für Schritt.
    Sie
    Ihre Teamleiter übernehmen zunehmend die Führung.
  6. Phase 06

    Übergabe

    Der Vertrieb läuft ohne uns weiter: Recruiting, Ausbildung, Führung und Steuerung liegen bei Ihnen.

    Am Ende steht

    Ein Vertrieb, der Ihnen gehört – inklusive der Fähigkeit, ihn selbst nachzubesetzen.

    Wir
    Wir ziehen uns raus und sind danach nur noch buchbar, nicht nötig.
    Sie
    Sie führen weiter und stellen selbst nach.

Nach der Übergabe bin ich buchbar. Nötig bin ich nicht.

Retraining, Strategietage, Reviews, Optimierung einzelner Gebiete – wenn Sie es wollen und getrennt beauftragen. Nicht, weil ohne uns etwas zusammenbricht. Ein Aufbau, der eine Dauerbindung braucht, war kein Aufbau.

Was keine Rechnung abbildet

Die Punkte, für die es keine Zahl gibt.

Zwei Modelle unterscheiden sich nicht nur in Euro. Wir bewerten das hier nicht mit Punkten – Sie kennen Ihr Haus besser als jede Skala.

FaktorExterne AgenturEigener Vertrieb
KontrolleSie steuern über Konditionen und Vorgaben, nicht über Menschen.Sie entscheiden über Auswahl, Ausbildung, Gebiet und Auftreten.
Know-how im UnternehmenBleibt beim Dienstleister. Nach fünf Jahren steht es unverändert bei null.Entsteht dauerhaft im Haus und bleibt auch nach Personalwechseln.
PersonalhoheitKeine. Die Verkäufer haben einen anderen Arbeitgeber.Vollständig. Ihre Mitarbeiter, Ihre Verträge, Ihre Entscheidung.
PlanbarkeitAbhängig von der Auslastung des Dienstleisters über alle Projekte.Hoch. Sie kennen Ihre Mannschaft und Ihre Kapazität.
Kurzfristige FlexibilitätSehr hoch. Hochfahren, herunterfahren, pausieren – oft binnen Wochen.Gering. Feste Kosten laufen weiter, auch wenn eine Kampagne pausiert.
SkalierbarkeitSchnell, aber nur bis zur Kapazitätsgrenze des Dienstleisters.Langsamer, dafür planbar und nach oben nicht durch Dritte begrenzt.
QualitätssteuerungIndirekt über Stornoquoten und Beschwerden – im Nachhinein.Direkt an der Tür, durch eigene Führungskräfte im Feld.
AbhängigkeitHoch, wenn es der einzige Direktvertriebskanal ist.Gering. Der Kanal bleibt auch dann bestehen, wenn ein Partner wegfällt.

Kurzfristige Flexibilität und Skalierungstempo sprechen klar für die Agentur. Wer für eine befristete Kampagne schnell hochfahren will, baut dafür keinen eigenen Vertrieb auf.

Der nächste Schritt

Ein Gespräch, kein Verkaufstermin.

Im Erstgespräch gehen wir Ihre Situation durch: heutiger Kanal, Zielgrößen, Region, Personalsituation. Danach sagen wir Ihnen, ob ein eigener Vertrieb bei Ihnen wirtschaftlich sinnvoll ist – auch wenn die Antwort Nein lautet.

Die Größenordnung eines Aufbaus besprechen wir offen im Gespräch, sobald klar ist, über welche Teamgröße und welche Region wir reden. Vorher wäre jede Zahl geraten.

Manuel Dandler im Gespräch mit zwei Entscheidern am Besprechungstisch