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Soldat, Hotelfachmann, Orthopädieschuhmachermeister
Ich komme aus keiner Vertriebsfamilie. Bei mir zu Hause hat niemand von Provision gelebt. Man hatte einen Beruf, man ging arbeiten, Ende.
Also habe ich das gemacht, was man macht. Ich war beim Militär. Danach Hotelfach. Danach die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher und der Meister obendrauf. 3 Berufe, 3 Urkunden, jedes Mal derselbe Gedanke nach ein paar Jahren: Das kann es nicht gewesen sein.
Heute weiß ich, dass keine dieser Stationen umsonst war. Beim Militär lernst du, morgens aufzustehen, auch wenn du keine Lust hast. Im Hotel lernst du Menschen, denn wer im Service steht, sieht in 2 Sekunden, ob jemand Ruhe will oder Ansprache. Im Handwerk baust du für jeden Menschen etwas, das nur ihm passt. Genau das mache ich heute noch, nur ohne Werkstatt.
Wenn dein Lebenslauf aussieht wie ein Flickenteppich: meiner auch. Das ist kein Makel, das ist dein Werkzeugkasten.

